POLONIEX

Hierbei handelt es sich um eine US-Kryptobörse, die wiederum auf ihre fortschrittlichen Sicherheitsfeatures und umfassende Handelsfunktionen verweist. Wie bei Coinbase & Co. lagert das Unternehmen den überwiegenden Teil der Kundeneinlagen offline (Datenträger in luftdicht verschlossenen Kühlhäusern), die Online-Bestände sind nur so hoch, wie es der Handel erfordert. Die Überwachung der Server und der ausgelagerten Daten lässt die Firma rund um die Uhr durchführen. Hauseigene Auditing-Programme überwachen permanent alle Handelsaktivitäten. Verdächtige Aktivitäten werden gemeldet und blockiert, um jeglichen Hackerangriff oder Betrugsversuch abwehren zu können. Die Kundengelder verwahrt der Kryptobroker getrennt vom Firmenvermögen. POLONIEX bietet sehr viele Kryptowährungen und auch den Marginhandel (wie bei Coinbase beschrieben) an. Für die Nutzung der Plattform müssen Kunden ein Konto erstellen und verifizieren.

Der Anbieter wird durch US-Behörden überwacht und achtet auf die entsprechenden Richtlinien zur Einhaltung der Geldwäschegesetze. Auch auf dieser Plattform ist der Margin-Handel möglich. Der Anbieter verweist (als einzige der von uns untersuchten Kryptobörsen) auf die Risiken dieses Handels. Ein gehebelter Margin-Handel bedeutet immer, dass der Anleger seine Margin und auch weitergehende Summen (schlimmstenfalls bei dreifacher Margin das Dreifache seiner Einlage) verlieren kann. Wie die Absicherung von Positionen erfolgt, ist häufig unklar. Bei einigen Kryptobörsen gibt es die technische Möglichkeit von Stopploss-Orders, bei anderen wird diese Möglichkeit jedenfalls nicht ausdrücklich kommuniziert und fehlt daher unter Umständen. Poloniex verweist jedenfalls ausführlich in den Risikohinweisen auf die Gefahren von Marginhandel, ein Hinweis, den wir woanders nicht gefunden haben.

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